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17.09.2010
„let´s go!“-Auslandsstipendien: „Ein voller Erfolg“ für Azubis und Betriebe
Das Ausbildungsjahr hat gerade wieder begonnen, aber Unternehmer und Lehrlinge sollten sich schon einmal Gedanken machen, ob sie nicht in den nächsten Monaten die Chance auf ein gefördertes Auslandsstipendium des „Azubi“ nutzen sollten. Im „let´s go!-Stipendienprogramm“ der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH) sind bundesweit bis Mitte 2012 noch etwa 140 Einzelplätze für junge Handwerker zu vergeben.

„Nehmt die Chance wahr!“ ist der eindeutige Aufruf eines aktuellen Teilnehmers am „let´s go!“-Projekt – nachzulesen auf der Internetseite www.letsgo-azubi.de . Dort gibt es nicht nur Erfahrungsberichte von jungen Frauen und Männern, die sich für drei Wochen nach Finnland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Spanien, der Türkei oder ein anderes europäisches Land aufgemacht hatten. Es werden dort auch regionale Ansprechpartner genannt – insbesondere die Mobilitätsberater bei den Handwerkskammern - und die Einzelheiten der Förderung erläutert. Sie beinhaltet einen länderabhängigen Zuschuss zu den Reise- und Aufenthaltskosten sowie einen Beitrag für die fremdsprachliche und interkulturelle Vorbereitung der Teilnehmer.

„Die Resonanz bei den „let´s go!“-Lehrlingen ist überaus positiv“, fasst LGH-Projektreferentin Anette Gasche zusammen. Bewertungen wie „Es lohnt sich, die Erfahrung zu machen“ und „Das Praktikum war ein voller Erfolg“ könne man immer wieder lesen. Umstellungsprobleme auf den „fremden“ Arbeitsalltag und auch Verständigungsschwierigkeiten wegen der anderen Sprache würden zumeist schnell gelöst. Profitieren würden aber auch die heimischen Ausbildungsbetriebe: Ihre jungen Mitarbeiter kämen in der Regel selbstbewusster und selbstständiger zurück, hätten neue Arbeitsmethoden, -abläufe und -techniken kennen gelernt und ihre Fremdsprachen- und interkulturellen Kenntnisse erweitert. Zudem könnten sie häufig mit ihren neuen Kontakten Brücken zu einem Auslandsengagement des eigenen Unternehmens schlagen. Gasche zitiert den hessischen Europaabgeordneten Thomas Mann, nach dessen Überzeugung es auch für das Handwerk „in einer globalisierten Wirtschaft von großer Bedeutung ist, dass wir auslandserfahrene Fachkräfte vorweisen können“. Dem jeweiligen Betrieb verschafft das Angebot eines Auslandspraktikums während der Lehre in aller Regel einen Wettbewerbsvorsprung im „Kampf um die guten Köpfe“, weiß die LGH-Mitarbeiterin. Für interessierte Unternehmen wurde die Internetseite www.letsgo-handwerk.de als Informationsquelle eingerichtet.

Die „let´s go!“-Stipendien stammen aus dem Leonardo-Mobilitätsprogramm der Europäischen Union und ergänzenden Mitteln des Bundesbildungsministeriums. Als so genanntes „Poolprojekt" ermöglichen sie den Jugendlichen, einzeln, zu verschiedenen Zeitpunkten und in unterschiedlichen Ländern ihr Praktikum abzuleisten. Die LGH hat zur Durchführung ein Netzwerk mit 23 deutschen Partnern und mit Organisationen aus den elf europäischen Ländern aufgebaut, in denen die Praktika möglich sind. Die Partner auf deutscher Seite, insbesondere Handwerkskammern, beraten die interessierten Lehrlinge und die Ausbildungsbetriebe.

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